Der richtige Wahl des Hundes

  • Das Glück, dass man mit einem Hund erleben kann, steht zunächst die Qual der Wahl und die Frage, welcher Hund wohl der richtige sei. Auf der ganzen Welt gibt es insgesamt über 400 Hunderassen.
    310 davon sind von der F.C.I ( Federation Cynologique Internationale) anerkannt. In der Bundesrepublik werden nur etwa 200 Rassen gezüchtet.

    Welcher Hund passt nun am besten zu wem?

    Jeder Hund hat ganz besondere Wesensmerkmale und seine Vorzüge. Es ist deshalb angebracht, sich vor dem Kauf, was man von seinem zukünftigen vierbeinigen Gefährten erwartet.
    Soll er ganz besonders kinderlieb sein?
    Muss er vor allem auf Haus & Hof, Hab und Gut aufpassen?
    Wird er als Jagdhund eingesetzt, oder soll er ein 2 ´t Hund" für alles sein?
    Die Größe und das Temperament spielen hier ebenfalls ein große Rolle. Ältere Menschen sind mit lebhaften Hunden vielleicht überfordert und hier deshalb lieber eine Rasse auswählen, die als ruhig und besonnen bekannt ist.
    Bewohner einer Stadtwohnung sollten sich den Traum eines großen Hundes z.b.: einen Bernhardiner begraben, denn er braucht viel Platz. Wenn sich Kinder einen Hund wünschen, sollte man vorher sorgfältig abwägen,ob ein solcher Hausgenosse auch wirklich zu allen Familienmitgliedern passt und sich in ihre Lebensgewohnheiten gut einfügen kann.
    Wie schon erwähnt, es gibt unzählige Hundesrassen, dass sich für jeden bestimmt der passenden Hund finden lässt. Neben den bereits genannten Überlegungen sollte man vor einem Hundekauf auch noch folgende Punkte beachten:

    Als Faustregel gilt: Je größer die Stadt, in der man lebt, um so kleiner und ruhiger sollte der Hund sein.
    Wohnt man unter einem Dach und ist kein Fahrstuhl vorhanden, sollte man keinen Dackel oder Basset wählen. Langen Rücken und kurze Beinchen bekommt das Treppensteigen nicht.
    In eine kleine Wohnung fügt sich am besten ein kleiner Hund ein.
    Wenn man wenig Zeit hat, ist ein Hund, das wenig Fellpflege und Auslauf braucht, der geeignete Hund.
    Eigenwillige Hunde verlangen eine besondere konsequente Erziehung.
    Jagd-/Gebrauchshunde brauchen eine Aufgabe. Sie fühlen sich nur wohl, wenn sie ihren Fähigkeiten nach ausgebildet und eingesetzt werden.

    Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regeln. Und bei "Liebe auf den ersten Blick" werden ohnehin viele Überlegungen beiseite geschoben. Dennoch - der Hundefreund wird stets darauf bedacht sein, seinem vierbeinigen Partner die besten Lebensbedingungen zu bieten.