Was mache ich bei einem akuten Notfall?

  • Erste Hilfe Maßnahmen bei:
    Bewusstlosigkeit Freies Atmen durch Hervorziehen der Zunge sichern und eventuell Maul freiräumen

    Blutungen Gliedmaße abbinden oder Kompresse auf Wunde drücken Wunden mit sauberen feuchten Tüchern abdecken

    Verbrennungen Abduschen mit reichlich viel kaltem Wasser - Keine Salbenbehandlung

    Hitzschlag Aufsuchen eines kühlen Ortes oder Schatten - Mit nassen Tüchern kühlen (besonders Unterbauchseite und Gliedmaßen)

    Vergiftung Verpackung des Giftes oder Pflanze/ -teile mitbringen Knochenbruch: nach Möglichkeit Gliedmaße ruhig stellen (eventuell Schienung)

    Lähmung Den Patienten so wenig wie möglich bewegen

    Zusätzliche Hilfsmittel für kranke Hunde

    Kirschkernsack Der Kirschkernsack ist ein altes Hausmittel zur Durchführung einer Wärme- oder Kältetherapie.Kirschkerne sind Kälte und auch Wärmespeicher. Sie halten über längere Zeit die Temperatur und es ist ein Naturprodukt. Die Nachteile sind hier die Härte und/oder die Größe der Kerne. Wenn man nun seinen Hund auf ein solches Kissen legt, kann es ein eher unangenehmes Gefühl für das Tier sein.

    Kirchkernkissen können im Gefrierfach (am besten in einem Gefrierbeutel hinein geben) und als Erste-Hilfe-Kühlbeutel zum Einsatz kommen. Es gibt allerdings auch Körner- und Dinkelspreukissen, die ausschließlich zur Wärmeanwendungen verwendet werden. Diese Kissen sind wesendlich weicher und auch angenehmer für das Tier.

    Alle Körner & Dinkelkissen können in der Mikrowelle (bei ca. 3 Minuten bei 800 Watt) oder im Backofen (ca. 15 Minuten bei 150°) erhitzt werden. Gelegentlich sollten sie eine Tasse mit Wasser dazu stellen, damit die Körner nicht austrocknen.

    Diese Art der Wärmeanwendung ist schmerzlindernd, entspannend und fördert die Durchblutung. Sie wird vor allem bei Skeletterkrankungen (Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen) eingesetzt.

    Sofortkompresse
    Die Eistherapie mit einer Sofortkompresse z.B. in der Apotheke erhältlich optimal geeignet, um akute Schmerzen zu lindern. Die Anwendungsgebiete sind zahlreich, wie z.B. Insektenstiche, Prellungen, Entzündungen, Verbrennungen und Blutergüsse. Hier kann sofort erste Hilfe geleistet werden. Beachten Sie bitte unbedingt das der Blasen- und Nierenbereich immer ausgespart wird!

    Pfotenschutz
    Bei einem Pfotenschutz handelt es sich um einen Hundeschuh. Dieser schützt die unter anderem eine verletzte Hundepfote vor Umwelteinflüssen und weiteren Reizungen. Im Fachhandel werden verschiedene Modelle und Größen angeboten.

    Muss eine Hundepfote dauerhaft mit einem Schutz versehen werden (z.B. bei Lähmungen um Schürfwunden zu verhindern) ist ein orthopädischer Schuh (im Sanitätshaus oder beim Orthopädiemechaniker) zu empfehlen.